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Verein Zinnsoldaten Hessen Hobby Altertum/
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Hasting 1066 Ein Bericht über eine Kampagne mit DBA* -Armeen , basierend auf der Strategischen Situation von 1066. Gespielt von Mitgliedern der Zinnsoldaten - Hessen von unserem Mitglied Marco Petermann * DBA = De Bellis Antiquitatis - eine Regelsystem der Wargames Research Group Am Samstag den 28.05.05 war es mal wieder so weit, der Termin für unseren lang ersehnten 1066-Feldzug war gekommen. Sozusagen als Überraschungsgast war Rüdiger Hofrichter gekommen. Was aus unserer geplanten 4er Kampagne eine 5er Kampagne machte. Folgende Personen waren anwesend:
v.l.n.r: Rainer Korzendörfer (Harold Godwinson-Angelsachsen), Rüdiger Hofrichter (Otto der Dicke-Ost Franken), Werner Elb (Harald Hadrada Sigurdason-Wikinger), Marco Petermann (Malcom III-Schotten), Klaus Hofrichter (Wilhelm aus der Normandie-Normannen) Das Spiel dauerte etwa von 11:00 Uhr bis 23:00 Uhr. In dieser Zeit konnten wir drei Jahre (von 1066-1068) durchspielen und ganze 10 ! Schlachten schlagen. Hier eine Übersicht über die Ereignisse: Frühjahr 1066: Die Angelsachsen setzen nach Norwegen über und erleiden bei Gula eine Niederlage gegen die Wikinger und ihre fränkischen Verbündeten. Es wird gemunkelt dass der Heerführer der Angelsachsen von Männern in seinen eigenen Reihen umgebracht wurde, was die Schlacht entschied. Später führen die Wikinger ihren Gegenschlag aus, landen bei Hastings und schlagen die Angelsachsen erneut. Zwischen diesen Schlachten erstickt eine schottische Invasion der Normandie im Keim, als sie bei Bayeux eine empfindliche Niederlage hinnehmen müssen.
Sommer 1066: Der englische König unterwirft sich, im Angesicht der vorrückenden Norweger, feige den Normannen. Als die Wikinger dann auf London vorrücken, können sie dank der Normannen auch endlich geschlagen werden.
Edinburgh wird von den Franken belagert und eingenommen. Die Schotten lecken noch ihre Wunden und werden sich noch eine ganze Zeit lang nicht zur Schlacht stellen. Herbst 1066: Cardiff wird erfolglos von den Normannen belagert. Die Franken belagern Scone ohne Erfolg.
Frühjahr 1067: Raue Stürme peitschen die See auf. Auf der Fahrt von Bayeux nach Hastings verschlingen die grauen Wogen einen großen Teil der normannischen Truppen. Trotzdem gelingt es ihnen, Hastings durch eine Belagerung einzunehmen. Auch den Norwegern ergeht es trotz ihrer vorzüglichen Schiffe nicht besser. Aegir (Der nordische Meeresgott) fordert seine Opfer, und als sie in York landen ist die Armee deutlich dezimiert. Hier angekommen sollen sie die Franken im Kampf gegen die Angelsachsen unterstützen. Doch auf dem Schlachtfeld kommen sie nie an, aber die Franken können auch ohne sie siegen.
Die letzten Opfer fordert das stürmische Wetter, als die Angelsachsen nach Boulogne übersetzen. Die Stadt können sie trotzdem einnehmen. Sommer 1067: Doch die Stadt kann nicht lange von ihnen gehalten werden. Trotz der Unterstützung durch die Normannen triumphieren schließlich die Wikinger nach einer harten Schlacht.
Herbst 1067: Cardiff fällt nach einer Belagerung durch die Normannen. Anstatt sich erneut in Scone belagern zu lassen, stellen sich die wieder erstarkten Schotten nun den Franken und tragen den Sieg davon. Doch damit nicht genug, sie setzen den geschlagenen Franken nach Edinburgh nach und schlagen sie erneut.
Frühjahr 1068: Die fränkische Gefahr in ihrem Rücken außer Acht lassend, segelt die schottische Flotte nach Norwegen und besiegt dort die Wikinger bei Frosta in einer vernichtenden Schlacht. Sommer 1068: Die Franken belagern erfolglos Scone. Die Normannen sind nicht in der Lage, Gula zu erobern. Die Angelsachsen jedoch können Paris erobern und unterwerfen somit die Franken. Die Schotten setzen den Wikingern nach und besiegen ihre geschwächte Armee bei Oslo. Damit sind die Norweger unterworfen. Herbst 1068: Gula wird nach langer Belagerung von den Normannen eingenommen. Scone wird von den Franken eingenommen. Hier endet der kurze Siegeszug der Schotten. Die Norweger können ihre Unabhängigkeit proklamieren. Nach drei Jahren dauernden Kampfes beherrschen die Normannen weite Teile West- und Nordeuropas. Die Angelsachsen, die sich rechtzeitig auf die richtige Seite geschlagen haben, können davon profitieren. Die Franken müssen sich ihnen nur knapp unterordnen, was daran liegt, dass ihre Hauptstadt von den Angelsachsen erobert wurde. Die Macht der Schotten scheint zerschlagen, denn sie sind Vasall der Franken, die Vasall der Angelsachsen sind, die wiederum Vasall der Normannen sind. Die Wikinger haben nichts erreicht außer ihre Unabhängigkeit zu bewahren. Aber wenn man bedenkt, dass der Rest Nord- und Westeuropas direkt oder indirekt unter dem Einfluss der Normannen steht, ist das schon eine ganze Menge. |
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